Im Spät-Mittelalter wurde dieses Gebiet von bosnischen Herrschern regiert. Das bestätigt die am 12. August 1434 von Juraj Vojsalić ausgestellte Urkunde, in der der Name Tučepi zum ersten Mal erwähnt wurde. Das Dokument wurde in kroatischer Sprache und in bosnischer Schrift (einer Variante der kyrillischen Schrift) geschrieben. Vom Ende des 15. bis Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Gebiet von den Tűrken regiert. Doch, im Laufe des 18. Jahrhunderts, nachdem die venezianische Macht hergestellt wurde, nahm die Lokalbevölkerung an bewaffneten Konflikten zwischen Tűrken und Venedig teil, weil das Gebiet, an den Grenzen des Osmanischen Reiches, eine ganz spezifische Lage hatte. Aus dieser Zeit stammen mehrere Befestigungen und befestigte Wohnräume - Tűrme mit Merkmalen der volkstűmlichen Baukunst. Sie befinden sich auf dem breiteren Gebiet des Dorfes Gornje Tučepi. Der Šarići Turm befindet sich an einem Felsen erhöht, am Fuße des Biokovo Gebirges; Der Bušelić Turm hat auch eine markante Lage aber näher dem Weiler Srida sela. Der Lalić Turm, umgeben von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, befindet sich im Dorf selbst. Im Nordwesten, űber dem Weiler Podpeć. befindet sich ein hervorstechender Felsen mit den Resten von Befestigungs - und Wohnbauten, in Trockenmauer gebaut. Von dieser Stelle öffnet sich eine weite, schöne Aussicht uber den ganzen Ort. |
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In den schweren Zeiten des 16. Jahrhunderts gelang es den Bewohnern von Tučepi, die Kirche St. Katharina ( 1541 ) űber den Weiler Šarići zu errichten. In die westliche Fassade ist eine romanische Transenna (Steingitter) eingebaut, und neben der Kirche wurde später eine gleichnamige Kapelle errichtet. Der műndlichen Überlieferung nach. wurde an der Stelle der heutigen Rochskirche. die sich űber dem alten Pfarrhaus (1730) befindet, 1602 die ehemalige Pfarrkirche St. Antonius gebaut. Die Kirche sei mehnnals renoviert worden, und im Jahre 1891 wurde sie durch Feuer zerstört. Im Jahre 1898 begannen die Bauarbeiten an der neuen Pfarrkirche St. Antonius von Padua in dem Weiler Srida sela, und 1901 wurde die Kirche geweiht. Dieses imposante Bauwerk, das hoch űber dem Ort thront, wurde im klassizistischen Stil gebaut. Der Innenraum ist marmoriert, und die barocken Altare sind aus der alten Pfarrkirche gebracht worden. |
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Die Kirche St. Nikola Tavelić ist das neueste sakrale Bauwerk (1989) und befindet sich an der Kűstenstraße im Ortsteil Kraj. |
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An der Kűste sind auch drei Landhäuser erhalten, die adeligen Familien Grubišić, Ivanišević und Kačić im 18. Jh. errichtet haben. Das prächtigste unter ihnen, das dem Abt Klement Grubišić gehörte, ist das heutige Hotel "Kaštelet". |
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Die adelige Familie Grubišić hat auch die Kirche St. Michael im Weiler Podpeć gebaut. Die kulturhistorischen Tatsachen und etwas Phantasie unterstűtzen unsere Behauptung. daß der Abt Klement Grubišić mit seinem prächtigen Landhaus Grundsteine fűr den heutigen. an der Kűste liegenden, Ort Tučepi gelegt hat. Der allseitig gebildete und gastfreundliche Hausherr Abt Klement empfang in seinem Landhaus einheimische und ausländische Wűrdenträger, die ihre Kenntnisse und Eindrűcke von Tučepi in der ganzen Welt verbreiteten. Das heutige Tučepi, dicht an der Adriakűste gelegen, ein Ort mit modernen Häusern, Pensionen und Hotelkomplexen, entwickelt sich mit Respekt fűr die geerbten kulturellen und historischen Gegebenheiten. |
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